SGRI’s Biosolar Roof Pilot Course

12 participants from all over the world attended the five-day long pilot course that was held the 14th- 18th of June at Augustenborg’s Botanical Roof Garden in Malmö, Sweden. The course content were a mix of theory on biodiverse and biosolar roofs and practical elements and workshops alongside an excursion to the biodiverse green roofscape of Malmö and Copenhagen. Two green roof sites were installed at the Roof garden. For one of these areas, the students mixed their own substrate consisting of pumice, coarse sand and crushed bricks. The students also got to enhance a sedum roof’s ecological value, conduct risk assessments and design their own Biosolar roofs.

A well appreciated pilot course!

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INIT’s Biosolar Roof Pilot Course

team

GENERAL context

  • Contexte: participate to ecological changements
  • Green roof and Biodiversity: furthermore, in France, currently installed green roofs are not suitable to the development of biodiversity.
  • Communication target: We choose to present this project by promoting the return of biodiversity, to stay in tune with the news, and to focus on a new vision of green roofs.

Our role, as an organiser of events and trainings in the field of ecological transition is to promote everything that can contribute to change practices in the construction sector.

Then in our communications, we have demonstrated the value of synergy between GR and energy production.

We share the calendar in two sections, so, after an introductory day with speakers who introduced the role of the city in biodiversity and its development prospects, the 3 following days were devoted to step by step training about the design of a Bio Solar roof.

Presentation day 1: Details the benefits of biodiversity in the town and the building

Stakeholders: 3 including an elected official of the Region, Nathalie Baumann, Pascale Coppin (environmental manager), Pierre Alexandre Swistek, Engineer of Le Prieuré (growing plants for green roofs and installation of green roofs).

     presentation             biosolarroof      

Days 3, 4 and 5:

Trainers Nathalie Baumann (Ecologue and university teacher, Switzerland) and Philippe Peiger (designer and installer of green roofs, Paris) develop the whole course.

Public:
The persons coming on day 1 as well as professionals registered for the all training have been quite focused and highly motivated.
Number of Participants:
- 32 people for the introduction, day 1
- 25 persons for the entire training period

-         Day 1: 2 elected officials, 2 environmental association officials, 1 companies federation head, 1 trainer, 1 speaker, 1 individual client, 16 constructions professionals, 5 professionals from vegetation sector, 2 traders.

-         Next day: Professions: professionals from construction industry: workers, engineers, architects: (16) Professionals from vegetation industry (5) Traders (2).

Teachers were highly experienced they were much appreciated. This was one of the success key of the course.

The topic:
- Biodiversity: approaching green roofs raising ecosystem/biodiversity issue is 
paradoxically new. The ecosystems consideration, his role and the connection with climate change and consequently the changes that must be followed are very rallying and mobilizing.

- The combination with photovoltaics: in France, interest in the photovoltaic diminished considerably. Yet the combination green roof/PV still interest the media and trainees really want to know more about it.


Pilot and contents:
The evaluation results show how much the results are positive. The experience and knowledge of the team members generate contents and documents with an exceptional quality.
It is interesting to point the topics that students would have liked to go deeper. It concerns unit outside the vegetation:
- waterproof system
- PV energy (in order to promote it better)
Those needs are mostly due to the development of versatility and importance of a holistic view in construction sector at least. The overall management vision in a project is getting more important than juxtaposed skills so we can see the development of “coordinator” job. Taking account of this type of competence is important since it is a new process and since the target rather concerns small companies (crafts and liberal professions)
The experience:
The experience was perfect overall thanks to the team deep competence in building this pilot.
Thanks to the teachers, the public, everything matched.

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Gründe

Ein biodiverses Solargründach verbindet all die Vorteile von Gründächern sowie von Solarenergie in einer Synergie der beiden Technologien. Gründächer dienen als sehr gute Instrumente im Regenwassermanagement, sie verlängern die Lebensdauer der Dachhaut, können Energiekosten reduzieren, wirken der städtischen Wärmeinselbildung entgegen, dienen als Habitat für Tiere, haben einen ästhetischen sowie Erholungswert und können den Marktwert steigern.

Ein jedes Gründach erbringt zahlreiche Vorteile, vor allem die ökonomisch wertvolle Dämmwirkung und die dadurch entstehende, noch wichtigere Reduzierung hoher Temperaturflüsse ins Gebäude heißer Tage, wodurch Energiekosten eingespart werden. Mehr denn je sieht sich das Thema Energieeffizienz mit einer steigenden, weltweiten Nachfrage an Gründächern konfrontiert. Es bedarf an qualifizierten Arbeitskräften um die Anforderungen bestmöglich zu erfüllen. Dies zu ermöglichen hat das vorliegende Projekt zum Ziel.

biosolar

Dachbegrünung und Solarpaneele am Olympics (S. Connop)

Eine Art Nebenerzeugnis des Projekts waren umfangreiche Beratungsgespräche mit einer hohen Anzahl an unterschiedlichen Interessensvertretern, darunter potenzielle Käufer einer solchen Leistung. Es ist zu erkennen, dass sowohl gewerbliche als auch private Kunden immerkomplexere Ansprüche entwickeln. Der vielen Vorteile bewusst, ist ein Gründach gefragt, das diese erfüllen kann wobei kommerzielle, öffentliche Interessen vorrangig sind.  Es bedarf eines weiteren Projekts zur Entwicklung von Lösungen, die diesen Forderungen gerecht werden. Wir versuchen ein Gründachkonzept zu entwickeln, welches sowohl Solarmodule unterbringt als auch die Etablierung städtischer Wildtiere fördert, allen voran bestäubende Insekten.

Die wachsende Kenntnis vom weltweiten Rückgang der Honigbienenpopulationen ist ein wichtiger Faktor um Vorkehrungen zugunsten bestäubender Insekten voranzutreiben. Jegliche Maßnahme die dem Populationsrückgang entgegenwirkt bedeutet eine Unterstützung des gesamten Wohlergehens- eine Studie der Universität Reading verdeutlicht die Notwendigkeit dieser Insekten und verweist darauf, dass quasi jeder dritte Bissen einer europäischen Nahrung zuvor durch eine Honigbiene bestäubt wurde. Somit bedeutet der Populationsrückgang der Honigbiene eine weitrechende Bedrohung der Nahrungskette.

WARUM IST ES NOTWENDIG?

Gründächer leisten eine große Anzahl an Vorteilen, unter Anderem reduzieren sie Heiz- und Kühlungskosten von Gebäuden, fördern die städtische Biodiversität, erleichtern das Management von Starkregenereignissen und erhöhen den Grünflächenanteil. Der Markt in Nordamerika stieg um 115% mit knapp 1.5 Millionen m2 installierten Dachbegrünungen in 2011.

Technischer Bericht LEBENDE DÄCHER & FASSADEN: Unterstützung der Londoner Planungsrichtlinie 2008; Gebäude bedecken eine Grundfläche von 24,000 Hektar (16%) Groß-Londons. Berechnungen zufolge hat die Stadt ein Potenzial von 10 Millionen m2 begrünbarer Dachflächen. Bei Nutzung des Potenzials würde so eine Energieeinsparung von 19,200 MWh pro Jahr sowie die Speicherung von 80,000 m3 Regenwasser auf Dachlevel erfolgen.

Da durch die Kombination beider Systeme Synergieeffekte entstehen, besteht ein Interesse an Gründächern, auf welchem Solarmodule aufgestellt werden können. Eine aktuelle Studie aus Frankreich zeigt auf, dass die Kühlung der Umgebungstemperatur aufgrund der Evapotranspiration von Pflanzen nicht nur den Beitrag von Dachflächen zur städtischen Wärmeinselbildung abschwächt sondern auch eine Leistungssteigerung der Photovoltaikanlagen hervorrufen kann. Weiters verringern Pflanzen in der Luft getragene Schadstoffe sowie Staubpartikel wodurch mehr Solarstrahlung zu den Paneelen durchdringen kann. In Hinblick auf die erzielbare Leistungssteigerung von Paneelen unterscheiden sich die Ergebnisse der Studien sehr stark und variieren von 3% - 16%. Neben den bereits erwähnten Vorteilen eines Gründachs bewirkt die Kühlleistung eine Reduktion des Energieverbrauchs im Gebäude um 6%.

Weiters besteht Interesse daran ein Gründach zu entwickeln, welches das Vorkommen von bestäubenden Insekten fördert, vor allem in Hinblick auf den weltweiten Rückgang der Honigbienenpopulationen.

Eine von Dr. Potts (Universität Reading) durchgeführte Studie besagt, dass:

- Bienen eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft spielen; von der Bestäubung durch Bienen profitierende, kommerziell genutzte Kulturpflanzen mit einem Wert von 100-200 Millionen Pfund allein in Großbritannien.

- In England wurde von 1985 bis 2005 ein Rückgang der bewirtschafteten Honigbienenpopulationen von 54% verzeichnet, europaweit durchschnittlich 20%.

- In Europa ist jeder 3. Bissen Nahrung, den wir zu uns nehmen, abhängig von der Bestäubung durch die Honigbiene.

Die Wildtier-Wohltätigkeitsorganistion „Buglife" finanzierte Wissenschaftler in einer 3 Jährigen Studie in England. Die im März 2012 veröffentlichten Ergebnisse bestätigen, dass eigens für bestäubende Insekten geplante sowie gestaltete Dachbegrünungen ein hohes Potenzial zur Förderung dieser aufweisen. Der anhand dieser Erkenntnisse entworfene Leitfaden beinhaltet weiters Informationen aus Forschungen, welche in der Schweiz durchgeführt wurden.

Beide Innovationen spiegeln das wachsende Verständnis der Käufer für die Vorteile, die ein Gründach liefert sowie für die erzeugte positive Öffentlichkeitsarbeit.

Deshalb ist es wichtig, dass wir Arbeitskräfte ausbilden, welche die Fähigkeiten erlernen, qualitativ hochwertige Installationen ausgerichtet auf die Marktentwicklung auszuführen.

 

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